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Woran du guten Matcha erkennst
Fünf Fragen, die auf jeder Packung beantwortet sein sollten – und unsere Antworten.
- Region
- Steht die Anbauregion drauf?Unserer: Uji, Kyoto
- Ernte
- Welche Ernte, welches Jahr?Unserer: 1. Ernte (Frühjahr)
- Kultivar
- Welche Teesorten?Unserer: 100 % Okumidori (Single Cultivar)
- Bio
- Welche Zertifizierung?Unserer: EU-Bio und JAS Organic
- Labor
- Gibt es Prüfergebnisse?Unsere: Laborbericht ansehen
Mehr dazu: Single Cultivar Matcha erklärt




HOW-TO
Matcha einfach zubereiten
1. Matcha dosieren: Gib mit dem Chashaku Bambuslöffel oder einem Teelöffel 1–2 leicht gehäufte Teelöffel Matcha in deinen Chawan.
2. Wasser hinzufügen: Gieße 70–100 ml Wasser (ca. 80 °C) in die Schale. Achte darauf, dass das Wasser nicht kochend heiß ist, damit der Matcha nicht bitter wird.
3. Aufschlagen: Schlage den Matcha mit dem Chasen in schnellen W- oder M-Bewegungen, bis eine feine, fluffige Schaumschicht entsteht.
4. Genießen: Nimm dir einen Moment, den Matcha bewusst zu genießen. In Japan sagt man dazu: „Itadakimasu“ – als Zeichen der Dankbarkeit vor dem Trinken.
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Herkunft
Das Anbaugebiet für den Matcha Tee gehört zu den besten und gleichzeitig auch ältesten Teeanbaugebieten Japans: der Region Uji, südlich von Kyoto. Die Region ist bekannt für ihr sauberes Wasser und nährstoffreichen Boden, frei von Pestiziden. Vor Ort findet sich das geeignete Klima: Der Nebel aus den Flüssen Uji und Kizu hält die Teepflanzen feucht und reduziert das Risiko von Frostschäden.
Produktion
Unsere Teefarm ist ein Traditionsunternehmen, das sich seit mehreren Generationen im Familienbetrieb befindet und seit einigen Jahrzehnten Bio-Matcha herstellt.
Unsere Qualität ist durch strenge Standards des Öko-Zertifikats der japanischen Zertifizierungsstelle JONA und der dt. Bio-Zertifizierung bestätigt.
Anbau
Die Teebauern schützen die Pflanzen mit schwarzen Textilbahnen oder traditionell mit Stroh vor der Sonne. Das erhöht den Anteil an Chlorophyll in den Blättern und lässt den Geschmack weicher machen. Der Anbau erfolgt ohne Pflanzenschutzmittel. Es werden jährliche Bodenproben, sowie Labortests bezgl. der Schwermetall- und Strahlenbelastung durchgeführt, um die bestmögliche Qualität liefern zu können. Zudem wird jede Charge sorgfältig auf deren mineralische Eigenschaft überprüft.
Laborgeprüft
Transparenz, die man schmeckt: Unser Bio Matcha wird regelmäßig von unabhängigen Laboren geprüft.
Warum? Weil wir unseren Matcha selbst jeden Tag trinken – und weil wir möchten, dass ihr genau wisst, was in eurer Tasse ist.
Die Ergebnisse zeigen:
- Keine Pestizide nachweisbar
- Schwermetalle deutlich unter EU-Grenzwerten
- Sehr gute mikrobiologische Qualität
Alle Prüfberichte stellen wir hier transparent zur Verfügung.
FAQs – Produkt & Unterschiede
Was ist der Unterschied zwischen Ceremonial Matcha und Okumidori?
Unser Ceremonial Matcha ist ein hochwertiger Blend aus verschiedenen japanischen Cultivaren, die sorgfältig auf ein ausgewogenes, cremiges Geschmacksprofil abgestimmt sind. Er ist vielseitig und ideal für den täglichen Genuss.
Der Okumidori Matcha ist dagegen ein Single Cultivar Matcha – er besteht also nur aus einer einzigen Teesorte. Dadurch entsteht ein besonders seltenes, klares, charakterstarkes und sortenreines Geschmacksprofil mit mehr Tiefe und Eleganz.
Was bedeutet „Single Cultivar“ beim Okumidori Matcha?
Single Cultivar bedeutet, dass der Matcha ausschließlich aus einer einzigen Teesorte besteht – in diesem Fall Okumidori.
Im Gegensatz zu Blends, bei denen mehrere Sorten kombiniert werden, zeigt seinen reinen Charakter dieser Geschmackssorte.
Wie schmeckt Okumidori Matcha im Vergleich?
Okumidori ist besonders weich, elegant und harmonisch im Geschmack. Er hat eine ausgeprägte natürliche Süße, sehr feines Umami und einen langen, weichen Abgang.
Im Vergleich zu klassischen Blends wirkt er klarer, runder und insgesamt hochwertiger im Geschmacksprofil.
Warum ist ein Single Cultivar wie Okumidori aufwendiger als ein Blend?
Ein Single Cultivar Matcha wie Okumidori ist deutlich schwieriger konstant zu produzieren, da der gesamte Geschmack ausschließlich von einer einzigen Teesorte abhängt.
Die Ernte jedes Jahres wird stark durch Wetterbedingungen, Temperatur, Sonnenstunden und Regenmengen beeinflusst. Diese Faktoren verändern das Geschmacksprofil der Pflanze teils deutlich – von Jahr zu Jahr kann sich die natürliche Süße, das Umami oder die Intensität verändern.
Bei einem Single Cultivar Matcha bedeutet das: Der Geschmack schwankt natürlicherweise stärker und muss jedes Jahr neu „angenähert“ werden, ohne ihn zu verändern.
Im Gegensatz zu Blends, bei denen mehrere Sorten kombiniert werden, zeigt er den reinen Charakter dieser einen Sorte.
Dabei werden verschiedene Teesorten mit unterschiedlichen Eigenschaften kombiniert – zum Beispiel mehr Süße aus einer Sorte, mehr Umami aus einer anderen oder mehr Körper aus einer dritten. So kann der Geschmack gezielt ausbalanciert werden.
Wie bereite ich Okumidori Matcha zu?
Die Zubereitung ist identisch zu klassischem Matcha:
- 1–2 g Matcha in eine Schale geben
- für warme Variante: mit ca. 70–80 °C heißem Wasser aufgießen
- für Iced Variante: mit kaltem Wasser aufgießen
- mit einem Bambusbesen (Chasen) schaumig schlagen
Für bestes Ergebnis empfiehlt sich eine ruhige, gleichmäßige Bewegung in einer Matcha-Schale.
Anschließend bei Bedarf mit Milch aufgießen.



