
Was macht ihn besonders?
Single Cultivar Matcha erklärt: Was Okumidori aus Uji besonders macht
Ein Cultivar, eine Ernte, ein klarer Charakter.
Bei Matcha liest man immer häufiger Begriffe wie Okumidori, Yabukita oder Saemidori. Dabei handelt es sich nicht um Geschmacksrichtungen, sondern um verschiedene Cultivare der Teepflanze Camellia sinensis.
Unser Okumidori Matcha geht dabei einen besonderen Weg: Er wird zu 100 % aus dem Cultivar Okumidori hergestellt. Er ist also kein Blend verschiedener Sorten, sondern ein reiner Single Cultivar Matcha
Was bedeutet Single Cultivar?
Ganz einfach:
Single Cultivar = Matcha aus nur einem einzigen Cultivar.
Bei einem Blend werden unterschiedliche Cultivare miteinander kombiniert. So lässt sich ein bestimmtes Geschmacksprofil gezielt ausbalancieren. Bei einem Single Cultivar steht dagegen der natürliche Charakter einer einzelnen Teesorte im Mittelpunkt. Das macht ihn besonders spannend für alle, die Matcha nicht nur trinken, sondern auch seine feinen Unterschiede entdecken möchten.

Okumidori: eine Sorte mit eigenem Charakter
Unser Okumidori stammt aus Uji, Kyoto, einem der traditionsreichsten Anbaugebiete Japans.
Für unseren Matcha werden ausschließlich Blätter der ersten Ernte verwendet. Die Teepflanzen werden vor der Ernte bis zu 32 Tage beschattet, bevor die Blätter schonend verarbeitet und anschließend traditionell auf Granitsteinmühlen vermahlen werden.
Das Ergebnis ist ein besonders feines, leuchtend grünes Pulver mit einer seidigen Textur.
Und wie schmeckt Okumidori?
Genau hier wird der Unterschied zum klassischen Blend spannend.
Unser Okumidori ist:
sanft · rund · süßlich · umami-reich
Dazu kommen feine Noten von Edamame, weißer Schokolade und süßem Karamell, begleitet von einer sehr geringen Bitterkeit und einem langen, harmonischen Umami.
Single Cultivar vs. Blend

Warum ist Single Cultivar so interessant?
Ein Single Cultivar ist nicht automatisch aufwendiger im Anbau – aber er zeigt den Charakter einer Sorte besonders unmittelbar. Bei einem Blend werden verschiedene Cultivare miteinander kombiniert, um ein bestimmtes Geschmacksprofil zu kreieren und auszubalancieren.
Bei Okumidori kommt hinzu, dass der Cultivar später austreibt als beispielsweise Yabukita. Dadurch verschiebt sich auch das Erntefenster und damit ein Teil der Planung im Anbau. Auch Faktoren wie Beschattung, Erntezeitpunkt und Verarbeitung beeinflussen den späteren Geschmack.
Okumidori wird in Japan außerdem deutlich seltener angebaut als Yabukita. Mit rund 3,4 % der japanischen Teeanbaufläche ist er ein vergleichsweise seltener Cultivar. Genau das macht ihn für uns so spannend: Statt verschiedene Sorten zu einem Blend zu kombinieren, steht hier der ganz eigene Charakter einer einzigen Teepflanze im Mittelpunkt.
Warum ist unser Okumidori limitiert?
Unser Okumidori stammt ausschließlich aus der ersten Ernte des Jahres. Wir verwenden ausschließlich 100 % Okumidori – keinen Blend. Da Okumidori in Japan deutlich seltener angebaut wird als etwa Yabukita, sind solche sortenreinen Chargen entsprechend begrenzt. Zudem bringt diese Ernte nur eine begrenzte Menge hervor, so ist auch unser Vorrat limitiert.
Ist er aufgebraucht, warten wir auf die nächste erste Ernte im kommenden Jahr.
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Für wen ist Okumidori?
Für alle, die Matcha gerne pur genießen, sich für unterschiedliche Cultivare interessieren und ein besonders weiches, elegantes und tiefes Geschmacksprofil suchen.
Ein Cultivar. Ein ganz eigener Matcha.
Vielleicht ist genau das die Faszination von Single Cultivar Matcha: Nicht alles miteinander zu vermischen, sondern einer einzigen Sorte Raum zu geben.
Und Okumidori ist dafür ein besonders schönes Beispiel.

